WordPress – Vor- & Nachteile des Content-Management-Systems

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WordPress – Vor- & Nachteile des Content-Management-Systems

WordPress

 

WordPress – in den Jahren 2001/2002 als Weblogsystem b2/cafelog entstanden,
ist 2014  bereits ca. 23,5 Millonen mal herunter geladen worden.

Es handelt sich um eine Open-Source-Lösung, die kostenfrei im Netz zu haben ist.
Das System beruht auf der Scriptsprache PHP und benötigt eine SQL-Datenbank.

Bei einem CMS unterscheiden wir zwischen Frontend und Backend des Systems.
Das Frontend ist das, was der Besucher Ihrer Website sieht.
Das Backend ist das System-Umfeld, in dem Sie Ihre Einstellungen für das Aussehen der Homepage machen,
in dem Sie Ihre Inhalte einpflegen und z.B. die Suchmaschinen-Optimierung erledigen können.

Vorteile von WordPress:

  1. Installation

    WordPress läßt sich schnell und einfach installieren,
    viele Provider bieten eine 1-Klick-Installation an.

    Tipp: Machen Sie Ihre Installation selber, bei vielen Providern ist die 1-Klick-Installation eine „abgespeckte“ Version.

    Neben der Installation müssen Sie bei Ihrem Provider eine Datenbank anlegen, auch das ist problemlos machbar,

    im Zweifelsfall fragen Sie einen Profi,
    die Installation wie auch das Anlegen der Datenbank geht online ohne Probleme auch vom PC Ihres Webmasters aus.

  2. Design / Layout / Themes

    Nach der Installation brauchen Sie ein Design für Ihren Blog oder für Ihre neue Website.
    Dafür gibt es im Netz viele kostenfreie (und kostenpflichtige), hervorragende Themes, die Sie für Ihre Seite laden können.

    Diese Layouts lassen veränderbare Grundeinstellungen zu, wie u.a. Farben, Einbringen des Logos, Schriftarten.

    Entweder Sie geben sich mit dieser

    • Basis-Installation zufrieden
    • oder Sie erwerben z.B. eine Avada-Lizenz (ca. 60 $) für eine große Auswahl an professionellen Themes und Bearbeitungsmöglichkeiten
    • oder Sie lassen sich von einem  Webdesigner das Design an Ihre Corporate Identity anpassen – dazu sind html- und css- Kenntnisse erforderlich.
      Hier zeigt sich ein Nachteil aller CMS – Sie haben eine große Auswahl an Layouts, für Ihre individuell gestaltete Homepage brauchen Sie – ohne html- und css- Kenntnisse – einen Profi an Ihrer Seite.

     

  3. responsive Design – Optimierung für die mobilen Endgeräte

    Wenn Sie sich für ein Layout, ein Theme entschieden haben, dann lesen Sie bitte in der Beschreibung des Themes nach, ob es auch für ein responsive Design geeignet ist.
    Sollte das nicht der Fall sein, rate ich von einem Theme ab, das nicht für die mobilen Endgeräte geeignet ist. Responive Design ist heute ein MUSS für Websites, eine Nachrüstung, Eigen-Programmierung für die Optimierung ist aufwendig und teuer.

  4. Plugins

    Plugins sind die kleinen / großen Helferlein für Ihre Website:
    Sie liefern unterschiedlilche Funktionen wie Formulare, Sortieren, Mehrsprachigkeit uvm.
    Diese Funktionen müssen bei einer herkömmlichen Web-Programmierung relativ teuer bezahlt werden,
    im CMS stehen sie (größtenteils) kostenfrei zur Verfügung.

    Die Gefahr und ein weiterer Nachteil von WordPress ist, dass sich der Anwender oft in einer Menge von Plugins verliert.
    Zu viele Plugins steigern die Komplexität der Seite – weil alle aktivierten Plugins auch aktiv sind – und steigern so zusätzlich die Ladezeiten Ihrer Homepage.

    Wichtig: Halten Sie Ihre installierten Plugins im Auge, probieren sie sie aus, deaktivieren oder besser noch deinstallieren Sie nicht verwendete Plugins.

  5. SEO

    WordPress ist Googles Liebling, wahrscheinlich darum, weil WordPress bereits eine Vielzahl von technischen Voraussetzungen für ein optimales Suchergebnis mitbringt.

    Trotzdem dürfen Sie sich in Sachen Suchmaschinen-Optimierung nicht auf die faule Haut legen.
    Innerhalb jeder Seite, jedes Beitrags oder Portfolios Ihrer Homepage müssen seiten-spezifische SEO-Angaben gemacht werden (On-Page-SEO).

    Gute Erfahrungen – und meiner Meinung nach ein Installations-MUSS – habe ich mit „Yoast SEO“ gemacht.
    Definieren Sie 1-2 Fokus-Keywords, den SEO-Titel und die Meta-Beschreibung, dann sind Sie auf einem guten Weg zu einem guten Ranking.

    Tipp: Vergessen Sie dabei nicht,

      • qualitativ hochwertige Inhalte zu erstellen,
      • Links und Backlinks zu generieren,
      • Videos und Bilder einzubinden.

     

    Google Analytics lässt sich natürlich auch in WordPress einbinden, ich empfehle die Einbindung in die footer.php.
    Wenn Sie auf allen Seiten einen Footer verwenden, dann brauchen Sie den Analytics-Code nur einmal dort reinschreiben und alle Seiten werden in Google Analytics berücksichtigt. Weitere Informationen dazu unter blic-voraus.

     

  6. Bedienbarkeit / Editoren / eigenständige Pflege Ihrer Seiten

    Mit der Avada-Lizenz erhalten Sie den besten WordPress-Editor, den ich kennen gelernt habe: den „Fusion Builder„.
    Auch das „Divi Builder„-Plugin ist empfehlenswert.

    Mit diesen Editoren können Sie nicht nur – ähnlich wie in Word – Ihre Texte schreiben, Fotos und Links einfügen, Überschriften definieren uvm., mit diesen Editoren lassen sich die Seiten u.a. in verschiedene Bereiche / Spalten aufteilen.
    Damit schaffen Sie individuelle und an Ihre Bedürfnisse strukturierte Seiten.
    Diese Editoren bieten noch weitere nützliche Funktionen.

    Die Bedienbarkeit der Editoren ist nach kurzer Einweisung einfach,
    aber auch mit einem konventionellen Editor sind Sie in der Lage, Ihre Inhalte wie Texte und Bilder einfach zu pflegen.

    Durch die Installation von WordPress bei Ihrem Provider arbeiten Sie jederzeit und von überall online und haben überall dort, wo Sie Zugriff auf das Internet haben, auch Zugriff auf das Backend (ebenso wie auf das Frontend) Ihrer WordPress-Anwendung.

  7. Kommunikation

    Ihre Social-Media-Portale lassen sich leicht in WordPress mit einbinden, Sie können Blogs oder Beiträge auch sofort auf Ihren Social-Media-Portalen veröffentlichen lassen.

    Zu Beiträgen, Blogs oder Ihrem Portfolio können Sie Kommentar-Funktionen einbinden, ohne extra programmieren zu müssen.

  8. Datensicherung

    Datensicherungen Ihres Systems und Ihrer Inhalte sind Pflicht in einem Content-Management-System !!
    Ich empfehle dazu „UpdraftPlus„, in dem Sie einstellen können, ob Sie manuell oder in zeitlich festgelegten Rhythmen (stündlich, täglich, wöchentlich usw.) sichern möchten.
    Ebenfalls können Sie entscheiden, was gesichert werden soll: Datenbank, Themes, Plugins, usw.

  9. Updates

    Empfohlene Updates werden im System angezeigt, die Updates sind mit nur 2 Klicks erledigt.
    Ich mache vor den Updates immer eine Datensicherung, bzw. erledige die Updates nach meiner vor-eingestellten Datensicherung.

    Diese Updates verbessern regelmäßig die Handhabung des Systems, halten die Webtechnologien auf dem neuesten Stand und vermeiden Hackerangriffe.

    Dabei sind wir bei einem der Nachteile von WordPress:
    Durch die große Beliebtheit des Systems, ist WordPress natürlich auch ein beliebter Spielplatz der Hacker.
    Bei regelmäßig durchgeführten Datensicherungen und Updates sehe ich allerdings nicht mehr Probleme als bei jedem anderen CMS.

  10. Multisites für Web-Entwickler

    Multisites ermöglichen dem Web-Entwickler die Handhabung verschiedenster Internetseiten von verschiedenen Kunden unter einer WordPress-Installation.
    Dadurch werden Datensicherungen und Updates auf einen Klick erledigt.

 

Fazit:

Ein übersichtliches, leicht handlebares Content-Management-System (CMS), in dem – meiner Meinung nach – kaum Wünsche offen bleiben.

Nachteile von WordPress:

Die Nachteile sind schon im ersten Teil mit eingeflossen, hier noch einmal in der Übersicht:

  1. Wenn Sie nicht sicher sind, dann brauchen Sie für die Installation und das Anlegen der Datenbank einen Fachmann,
    das gleiche gilt für das Einrichten des Systems mit einem Theme und den notwendigen Plugins.
  2. Möchten Sie eine Homepage, die sehr nahe an Ihrer Corporate Identity liegen soll, oder haben Sie besondere Ansprüche an Ihr Design,
    dann sollten Sie über html- und css- Kenntnisse verfügen, ansonsten sind Sie auf einen Profi angewiesen.
  3. Beim responsive Design müssen Sie auf die Beschreibung der Themes vertrauen, bei differenzierteren Vorstellungen für das Design auf mobilen Endgeräten brauchen Sie wiederum html- und css- Kenntnisse.
  4. Verlieren Sie sich nicht in einer Vielzahl ungenutzter Plugins, diese verzögern die Ladezeiten Ihrer Seiten und damit verlieren Sie schlimmstenfalls auch im Ranking bei Google.
  5. Hackerangriffe und Spam sind in unserem Internet-Alltag nicht selten, bei regelmäßigen Datensicherungen und Updates dürften Sie aber auf der sicheren Seite sein.

Ihre Medienköchin Birgit Puschmann – www.blic-voraus.de

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  • Optimierung für die mobilen Endgeräte (responsive Design)
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By |Oktober 18th, 2016|Blog, Wordpress|

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